Bezirk Nordhessen

Eine Nacht im Eichwald

Da sage noch mal jemand, man solle die Kirche lieber im Dorf lassen. Durch konstruktive Zusammenarbeit von Mitarbeiter/innen der evangelischen Kirche und Jugendarbeitern des Jugendwerks der AWO Hessen-Nord ist es in der Nacht vom 27ten auf den 28ten Februar gelungen, 46 Kindern im Grundschulalter das „Fürchten zu lehren“.

Beworben im Gemeindebrief und eingeladen per von der Kirche verschicktem Flyer, fürchten nun nämlich 46 begeisterte Kinder, bei der nächsten gemeinsamen Veranstaltung aufgrund der hohen Nachfrage nicht wieder dabei sein zu können. Man traf sich um 17 Uhr im Gemeindehaus der Jakobuskirche im Eichwald und nachdem die aufgeregten Mamis und Papis sich endlich losreißen konnten, geschah, was geschehen musste.
Für viele der Kinder war es die allererste Übernachtung außerhalb der vertrauten vier Wände und mit tatkräftiger Unterstützung von drei ehrenamtlichen jugendlichen Helfern wollten nun also die drei Mitarbeiter der evangelischen Kirche und die zwei Jugendarbeiter der AWO dafür sorgen, dass die Kinder sich dennoch wie zu hause fühlten.

 

auch nachts viel los

Als nun endlich durchgezählt und abgehakt war und die letzten Kinder aus den allerletzten Ecken des Gemeindehauses herausgeklaubt worden waren, begab man sich gemeinsam hinüber zu den nur 50 Metern entfernten Räumen des Jugendclubs am Eichwald (JCE). Die Carrera Rennbahn, die Kinderdisco, die „coole“ Atmosphäre und nicht zuletzt der Billardtisch sorgten dafür, dass die zwei Stunden bis zum Abendessen (Pizza) im Gemeindehaus wie im Flug vergingen.
Als es dann gegen 21 Uhr noch hinaus in den Eichwald zur Schatzsuche ging und die Kinder anschließend von der säuselnden Stimme des Gutenachtgeschichtenvorlesers in den Schlaf begleitet wurden, fühlte man sich zwar nicht ganz wie zu Hause, aber dennoch irgendwie geborgen und sicher und voller aufregender Erinnerungen.
Diese Erinnerungen waren es dann wohl auch, die einige Kinder dazu bewegte, ganz früh aufzuwachen und den Rest der Gruppe zu „überzeugen“ nach und nach das Selbe zu tun. Als die Eltern ihre Kinder dann gegen 10 Uhr nach dem Frühstück abholten, war nicht so ganz klar, wer denn des Abends zuerst ins Bett gehen würde…die übermüdeten Betreuer oder die aufgedrehten, quirligen Kinder.
Klar war allen Beteiligten nur eins: „ Die Nacht war toll…und sollte wiederholt werden!“

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